Pilgerkirche
Ein Ort der Gottes- und Marienbegegnung
Wer als
Pilger nach Schönstatt kommt, ist herzlich eingeladen, in der
Pilgerkirche einen der zahlreichen Pilgergottesdienste zu
besuchen und in der Kirche zu verweilen.
Hier ist ein Ort der Begegnung mit Christus im Sakrament der
Eucharistie und der Versöhnung.
Diese Kirche
ist der Dreimal
Wunderbaren Mutter, Königin und Siegerin von
Schönstatt geweiht, deren
Gnadenbild sich in der Kirche befindet.
Sich mit ihr zu verbinden, vor dem Tabernakel niederzuknien und
zu beten, darin erschließt sich die wahre Bedeutung des
Kirchenraumes. Vor dem Bild der Mutter des Herrn kann der Pilger
eine Kerze anzünden und Maria die eigenen Bitten und den
persönlichen Dank bringen.
Der
Altar hat eine historische Bedeutung.
An ihm feierte der Gründer Schönstatts, Pater Josef Kentenich,
Eucharistie.
Das
Kreuz - links hinter dem Altar - ist ein
Zeichen der Erlösung durch Jesus Christus, der uns seine Liebe
gezeigt hat. Es ist in seiner farblichen Gestaltung Zeichen der
Auferstehung und Freude.
Tabernakel, Kreuz und Rahmen des Gnadenbildes sind von der
chilenischen Künstlerin Fernandes gestaltet.
Die
geschwungene Dachkonstruktion fällt ins
Auge. Die Leimbinder (Träger) sind fest mit der Erde verbunden.
Sie führen flach, dann steil und in gebogener Form nach oben.
Symbol dafür, dass Gott uns an sich zieht.
Die großen
Dachfenster erhellen die Kirche und tauchen
sie ein in Licht.
Sinnbild dafür, dass Christus das Licht der Welt ist.
Er erhellt unseren Lebensweg.
Die
Pilgerkirche ist in
runder Form erbaut, ähnlich
einem Zelt. Die Kreisform findet sich immer wieder.
Beim Richtfest sagte der Architekt:
"Aus dieser irdischen Runde richtet sich der Blick nach oben:
zum Licht, zum Kreuz, zur Spitze, in das Unendliche."
Eine genau in
der Mitte des Bodens eingelassene Plakette
weist darauf hin, dass diese Kirche der MTA (Mater ter
admirabilis), der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt,
geweiht ist.
An der Schwelle zum 3. Jahrtausend ist sie ein Geschenk an den
Dreifaltigen Gott und an die zahlreichen Pilger, die aus dem In-
und Ausland nach Schönstatt kommen. Mit ihren 1350 Stühlen
bietet die Pilgerkirche einer sehr großen Zahl Pilgern Platz.
Die
ökologische Bauweise trägt dazu bei, dass
Mensch und Natur zur Harmonie und Einheit mit Gott finden. Das
Holz gibt der Kirche Wärme, gibt Nähe zu Gottes Schöpfung, die
er schafft und erhält.
Das
Kreuz auf der Dachspitze greift die
Rundform der Kirche auf. Es ist vergoldet und weist auf das
Licht und die Sonne hin. Das sind die Symbole für die
Auferstehung, an die wir Christen glauben. In der Mitte ist das
Kreuz von einem Ring umgeben, der keinen Anfang und kein Ende
hat. Es ist Symbol für den ewigen Gott. Der Fuß des Kreuzes
mündet in eine Kugel - die Weltkugel - auf ihr finden wir ein
großes "M" - Zeichen für Maria, die unter dem Kreuz gestanden
hat und Christus als Weggefährtin und Gehilfin zur Seite steht.
Die großen
Türen erinnern an den Psalmvers, in dem es
heißt:
Schon stehen wir an deinen Toren, Jerusalem: Jerusalem, du
starke Stadt… (Ps. 122).
Wir treten ein in das Zelt Gottes unter den Menschen, suchen die
Nähe Mariens, öffnen Augen, Ohren und Herz für das Geheimnis,
das uns in diesem Gotteshaus erfassen möchte.
Ganz in der
Nähe ist ein großer Pilgerplatz.
Er fasst mehrere Tausend Menschen. Für das 2005 unmittelbar vor
dem Weltjugendtag in Köln stattgefundene Internationale
Jugendfestival wurde er wieder hergestellt.
Daten der
Pilgerkirche
Baujahr
und -zeit:
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1999, Januar bis
Juli
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Architekt:
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Alshut, Anton
Dipl.- Ing.,
Ratingen
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Holzbau: |
Blum, Christoph Holzbau GmbH,
Neuwied
in Zusammenarbeit mit Mohr
Holzbau GmbH, Trier
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Durchmesser:
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50 m
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Höhe:
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bis Druckring
12,60 m
bis zur
Kreuzspitze
23,50 m
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Druckring: |
9,50 m Durchmesser
90 cm hoch
34 cm dick
8,8 cbm Holz, schwerster Teil
der Konstruktion
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Holz: |
Fichtetanne
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Dach: |
Fläche von rd. 2500 qm der
unteren
Sichtschalung,
32 Halbrahmen mit 165 cbm Holz
verarbeitet,
den oberen Abschluss bilden 16
Laternenbinder
mit 13 cbm Holz, Pfettenlage mit 31 cbm
Leimholz,
insgesamt 220 cbm Holz mit dem
Gesamtgewicht
von 110 Tonnen (ohne
Schalung
und Dachaufbau),
naturbelassenes Holz
(Konstruktion und
Dach)
ökologischen Leimbauschutz
farblos
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Boden:
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Spanischer
Granit "Amarillo
Fiorito"
Boden unter den
Stühlen
sibirische
Lärche geölt
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Brutto-Bauvolumen: |
rund 15.000 cbm
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Überbaute
Grundfläche: |
knapp 2.000 qm |
Weitere Informationen zur
Pilgerkirche:
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Pilgerkirche

Pilgerkirche innen

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